[05] GUDRUN SCHMIDTKE

Gudrun A. Schmidtke studierte erst Architektur und bewegte sich auch lange in dem Spannungsfeld von Architektur und Farbe, in sehr divergierenden Bereichen. Die Holzbildhauerei kam für sie als dritte Dimension dazu. Für diese neue Herausforderung, musste das Gehirn umpolen. Ab nun hieß es, nicht aufbauen, sondern abtragen. Ein Stück Holz verliert langsam seine ursprüngliche Form, und die Figur gewinnt stetig. Mit ihren Kinderzeitfreunden – den Schweinen – begann sie zunächst. Doch bald stellte sie die dritte Dimension in Anlehnung die zweite nach. Gemaltes bekommt Gesellschaft und so schafft sie »Verwandte« aus Holz.

Künstlerin Gudrun A. Schmidtke
Ausstellungsort Atelier, Melanchthonstraße 91